Ultra Athlet

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17.05.2015 15. iWelt Würzburg Marathon


Wir schreiben Tag 7 nach dem Rennsteiglauf. Der iWelt Marathon in Würzburg steht auf dem Programm. Länger schon hatte ich den Wunsch dort mal zu starten. Habe ich doch in dieser schönen Stadt im Fränkischen familiäre Wurzen. Als Jugendlicher war ich daher öfter in Würzburg unterwegs. Die Residenz, das Käppele, die Festung, die alte Mainbrücke, Marienkapelle, etc. alles ein Stück „Heimat“. Was wäre dann besser, als die Stadt in einem Marathon zu durchlaufen. Jetzt war es endlich soweit.

Der Würzburgmarathon besteht aus zwei Schleifen á 21,1 km und führt den Läufer an den bekanntesten Sehenswürdigkeiten vorbei.

Die Wetterbedingungen waren ideal mit 13-19°C und Sonne perfekte Laufbedingungen. Der Startort war etwas unkoordiniert. Feste Einteilungen entsprechend Zielzeiten gab es nicht, und sich einen Weg in „die Boxen“ zu bahnen war nicht so leicht. Aber als dann der Startschuss viel und man auf die breiten Straßen der Friedensbrücke kam sortiere sich das Feld schnell. Die Strecke war weitgehend flach mit einigen moderaten Steigungen + 4x Brücken. Wenn es überhaupt mal Engstellen gab, dann am Mainufer. Aber auch hier war es überschaubar. Allerdings muss man sagen, dass der Kurs doch öfter „um Ecken“ ging. Hier muss man die vielen Ordner positiv erwähnen, die den Läufer jederzeit gut „gelotst“ haben und auch sonst eine super Stimmung verbreitet haben! Wenn ich etwas zu kritisieren habe, dann die zwei 90°C Wenden in Zellerau und Heidingsfeld. So etwas bringt mich immer aus dem Tritt.
Nun war ich allerdings an diesem Wochenende eh nur auf ankommen geeicht und hatte es nicht eillig. Der Rennsteiglauf stecke mir noch spürbar „in den Knochen“.
Wie schön war es dann am Ende die tolle Stimmung auf den letzten Metern zu genießen. Die Zuschauer und der DJ am Mischpult gaben alles um die Läufer gebührend in Empfang zu nehmen.

Fazit: Der iWelt Würzburg Marathon ist eine sehr gute Gelegenheit diese schöne Barocke Stadt kennen zu lernen, und am besten lässt man dann den Tag dann stielvoll mit einem Glas Wein aus dem berühmten Bocksbeutel ausklingen.