Ultra Athlet

Train Hard. Race Harder. Enjoy Hardest.



Helm

CASCO SpeedAiro

Dieser Helm begleitet mich jetzt seit fast einem Jahr auf meinen Wettkämpfen. Angeschafft habe ich ihn mir für die Ultra Triathlon-Weltmeisterschaft 2014 in Lensahn. Zuerst hat mich der Kaufpreis von 250,- € abgeschreckt. Daher hatte ich auch den Versuch unternommen vom Hersteller einen Testhelm zu bekommen. Dieser hat jedoch auf meine Anfrage in keiner Weise reagiert. Für mich trotzdem kein Grund ein Produkt, welches ich für gut befinde, hier nicht zu erwähnen. Immerhin hat dieses Modell dank mir einen Wettkampf-Nonstop-Langzeittest von 540km absolviert, und mich überzeugt.


Was mir so gut gefallen hat!?

  •  Der Helm ist, bei Größe M, mit selbst gewogenen 339g verhältnismäßig leicht. Gerade bei den langen Distanzen ist es angenehm nicht zu viel Gewicht auf dem Kopf zu tragen und sich so gut wie möglich entspannen zu können
  • Weiterhin verfügt er über eine gute Belüftung. Bei den doch zum teil Hohen Temperaturen ein sehr gewichtiger Punkt
  • Das große Visier (SPEEDmask), welches eine ungestörte Sicht zulässt. Damit hat man einen wunderbaren „rundum blick“. Außerdem schützt es vor anderen Widrigkeiten wie Wind, Regen und den leidigen Insekten.
  • Das eingearbeitete Netz zwischen Helm und Kopf finde ich eine gute Idee, damit sitzt der Helm nicht „direkt“ auf dem Kopf.
  • Auch gut gelöst finde ich den mit Karabinerverschluss versehenen Kinnriemen 
  • Weiterhin ein wichtiger Punkt, es war kaum mal ein beschlagen des Visier zu verzeichnen. Und wenn dann auch nur leicht/kurz. Etwas das sonst schnell sehr gefährlich werden kann, wenn einem die Sicht „vergeht“

Aber wo Licht ist, ist auch Schatten…

  • Ich hatte größere Mühen den Helm so einzustellen, dass das Visier mir nicht zu sehr auf meinen Nasensteg drückt.  Für mich war das Anfangs schon ein Grund den Helm zu verkaufen. Erst durch mehrere Versuche und Verstellungen am Helm trat eine Besserung ein. Perfekt ist es für mich immer noch nicht. Aber der noch bestehende „leichte“ Druck ist zu ertragen. Man bedenke, dass ich damit immerhin 540 km am Stück unterwegs war.
  • Auch erwähnen möchte ich das Thema Visier. Es gibt für diesen Helm 3 verschiedene Tönungen (orange, schwarz, klar/transparent). Doch wenn man sich in einem Wettkampf befindet der über mehrere Stunden und ggf,. Tage geht, dann benötigt man sowohl ein Visier das vor der Sonne schützt, als auch eines, bei dem man Nachts noch etwas sieht. Hier muss man Kompromisse machen. Ein Wechseln des Visier kostet zu viel Zeit. Ich habe mir das dunkle Visier für den Tag genommen und nachts das Visier hoch geschoben und durch eine „normale“ transparente Radbrille ersetzt. Dadurch leidet zwar die Aerodynamik aber für mich hat es so funktioniert.
  • Für manchen mag das Design etwas zu futuristisch anmuten. So als „Lord Helmchen“ unterwegs zu sein, muss man mögen. Der Helm ist auf jedenfall ein „Blickfang“ – so oder so! :-)